Winterthur ist unser Zuhause.

Hier engagieren wir uns, damit Neues entstehen kann.

Winterthur hat Geschichte – gestalten wir gemeinsam die Zukunft!

Die Sulzerareale vereinen, was Winterthur ausmacht: eine Vergangenheit als Industrie- und Arbeiterstadt, eine Gegenwart als vielfältige Bildungs- und Kulturstadt und eine offene Zukunft, die wir als SP mitgestalten wollen. Bis weit ins 20. Jahrhundert prägten Firmen wie Sulzer und Rieter die Stadt. Einem kleinen Unternehmertum stand ein grosses Proletariat gegenüber, das in Fabrikhallen arbeitete. So gross der Einfluss der reichen Herren war, so klein waren die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter. Demokratie gab es nur für die Reichen – und nur für Männer.

 

Es ist nicht erstaunlich, dass bereits im Jahr 1865 der Arbeiterverein Töss gegründet wurde und sich für den Schutz der Arbeiterinnen und Arbeiter einsetzte. Er kann als einer der Vorläufer der sozialdemokratischen Partei gelten. Winterthur florierte und die Bevölkerung stieg bis 1972 auf 95’000 Einwohnerinnen und Einwohner an.

 

Mit der Ölkrise in den 70er Jahren kam die Kehrtwende: Die Abstossung unrentabler Bereiche in der Industrie und Massenentlassungen führten zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit. Grau, eintönig und mit Polizeistunde um 23 Uhr bot Winterthur wenig Lebensqualität. Vorher belebte Industrieareale wurden zu trostlosen Einöden und zur „verbotenen Stadt“.

 

Heute sind die riesigen Maschinen verstummt. Es brauchte politischen Mut, aus den Bildern der Vergangenheit eine Gegenwart zu zeichnen. Gemeinsam mit anderen fortschrittlichen Kräften wagte es die SP, Visionen auszuarbeiten und die Entwicklung der Stadt zu prägen. Winterthur blühte auf – nicht nur als Gartenstadt, sondern auch in kultureller Hinsicht. In ehemaligen Fabrikgebäuden wurde getanzt, auf Industriebrachen entstand ein Miteinander von Wohnen, Kultur und Arbeit. So wurde Winterthur zur kleinsten Grossstadt der Schweiz – zwar ohne See, dafür mit grossem Selbstbewusstsein. Winterthur hat es geschafft, ein attraktives Zentrum für die ganze Region zu werden. Die Leute ziehen nicht mehr weg, sondern wieder in die Stadt.

 

Heute herrscht mit der bürgerlichen Mehrheit im Stadt- und Grossen Gemeinderat erneut eine lähmende Stimmung vor. Angst vor Neuem herrscht vor. Sparen wird zur Identität. Die SP wünscht sich eine Stadt, die Errungenschaften Sorge trägt und gleichzeitig Raum schafft, in dem Neues gewagt werden darf.

 

Dafür engagiert sich die SP. Gestern, heute und morgen. Danke für Ihre Unterstützung!